Klimaübersicht
Irak weist ein sehr vielfältiges Klima auf, mit großen Unterschieden zwischen den Regionen. Die Jahrestemperaturen reichen von Tiefstwerten um -1°C in den kältesten Regionen bis zu Höchstwerten von 30°C in den wärmsten Gebieten. Die jährliche Niederschlagsmenge reicht von 65mm in trockeneren Regionen bis 295mm in feuchteren Landesteilen. Einige Regionen verzeichnen erheblichen Schneefall von bis zu 83cm jährlich, während andere Gebiete kaum Schnee sehen. Die wärmsten Gebiete sind ganzjährig heiß, während die kältesten Regionen kühl bleiben, Irak ist ein Land mit ausgeprägten Klimakontrasten.
Temperatur nach Region
Die Temperaturmuster in Irak unterscheiden sich je nach Region, mit deutlichen Unterschieden zwischen den Gebieten. Der Norden ist der wärmste Teil des Landes, mit Höchsttemperaturen von 30°C und einem Jahresdurchschnitt von 27°C. Kühlere Bedingungen herrschen im Nordosten, wo winterliche Tiefstwerte auf -1°C fallen und der Jahresdurchschnitt bei 6°C liegt. Dieser Unterschied von 21°C bei den Jahresdurchschnitten bedeutet, dass Reisende je nach Region in Irak auf völlig unterschiedliche Bedingungen treffen können. Die größten regionalen Unterschiede zeigen sich im Sommer, mit bis zu 23°C Variation im ganzen Land. So liegt beispielsweise Soran im Erbil bei durchschnittlich 27°C pro Jahr, während As Sulaymānīyah im Muḩāfaz̧at as Sulaymānīyah bei durchschnittlich 6°C liegt.
Niederschlag nach Region
In Irak gibt es deutliche regionale Niederschlagsunterschiede, von 65mm bis 295mm pro Jahr. Der Zentrum erhält den meisten Niederschlag mit rund 295mm jährlich. Der Südosten ist am trockensten mit rund 65mm pro Jahr. Der Niederschlag verteilt sich recht gleichmäßig über die Jahreszeiten, ohne ausgeprägte Regen- oder Trockenperiode in den meisten Regionen. Der Norden verzeichnet den meisten Schneefall mit bis zu 83cm jährlich, während andere Landesteile kaum Schnee bekommen. In feuchteren Gebieten ist häufiger mit Regen zu rechnen als in den trockeneren Landesteilen.